Schönes aus echtem Pferdehaar

Sabine Deistler

               In Harmonie: Sabine und ihr Danny

Pferdehaar ist in den Augen vieler Menschen ein ungewöhnlicher Werkstoff, der durch seinen edlen Glanz und die glatte Oberfläche besticht.

Am schönsten ist das Pferdehaar natürlich dort, wo es die Natur vorgesehen hat, und jeder Pferdebesitzer ist stolz auf einen wallenden Schweif und eine gepflegte Mähne.

Pferdehaare - insbesondere die Haare der Mähne und des Schweifs, die bei der täglichen Pflege des Pferdes ausfallen oder bewusst gekürzt werden müssen, lassen sich hervorragend zu Pferdehaartroddeln verarbeiten.

Die Troddeln lassen sich vielseitig als Verzierung einsetzen z.B. am Kopfstück des Pferdes oder an den Zügelenden. Auch an allen anderen Ausrüstungsgegenständen wie  (Halfter/Zügel/Pads), lassen sich Befestigungsmöglichkeiten finden und schöne Effekte erzielen.

Dem Einsatz der Troddeln sind auch außerhalb des Pferdebereichs keine Grenzen gesetzt. So sehen sie als An-hänger am Schlüsselbund oder als Verzierung an einer Tasche sehr gut aus.

Ein Troddel aus den Haaren Ihres Pferdes gefertigt, stellt sich als besonderes Erinnerungsstück dar.

Jeder Pferdehaartroddel stellt ein Einzelexemplar dar

Jeder Pferdehaartroddel ist ein individuelles Einzelstück. Bei der Auswahl der einzelnen Komponenten spielt neben dem Geschmack auch die gewünschte Verwendung eine große Rolle.

  • Bildet eine Metallhülse oder ein Lederknoten den oberen Troddelabschluss?
  • Werden nur Haare einer bestimmten Farbe verwendet?
  • Ist der Troddel dick oder dünn?
  • Sind die verarbeiteten Haare lang oder kurz?
  • Sind die Haare am unteren Ende glatt abgeschnitten oder ausgefranst?
  • Wurden weiche Mähnenhaare oder harte Schweifhaare verarbeitet?

Bei der Entscheidung, welcher Troddel für den von Ihnen gewünschten Einsatz geeignet ist, helfe ich Ihnen gern. Sofern mein Bestand an Troddeln keine geeigneten Exemplare enthält, werde ich nach Ihren Vorgaben entsprechende Troddeln anfertigen.

Es können auch die Haare Ihres Pferdes verwenden werden. Hierbei gebe ich Ihnen gern Tipps, wie Sie - ggf. auch über einen längeren Zeitraum - an eine ausreichende Menge der entsprechenden Haare kommen.

Welche Fragen sind noch offen geblieben?

Woher kommen die Haare für die Troddeln?

Für die von mir hergestellten Troddeln werden ausschließlich überschüssige Haare unserer Pferde verwendet. Mähnen- oder Schweifhaare von Schlachtpferden kommen nicht zum Einsatz.

Ist jede Haarfarbe und Länge möglich?

Da nur die Haare unserer Pferde benutzt werden, stehen Haare leider nicht in unbegrenzter Menge, Länge oder Farbe zur Verfügung. Wenn Sie andere Haare mitbringen, kann ich diese jedoch verarbeiten.

 

Behalten Troddeln ihr Aussehen auch nach täglichem Gebrauch?

Haare sind natürliche Materialien, die durch Umwelteinflüsse leiden können. Sonne, Nässe - insbesondere Schweiß - oder Staub greifen die Pferdehaartroddeln auf Dauer an. Nach und nach büßen sie leider etwas von ihrem Glanz ein. Mechanische Einwirkungen, wie z.B. das ständige Scheuern einer Fliegendecke, können dazu führen, dass Haare brechen. Damit leidet leider das Erscheinungsbild der Troddeln.

 

Meine Beziehung zu Pferden

Schon als Kind wollte ich immer ein Pferd haben. Dieser Traum wurde von meinen Eltern leider nicht geteilt. Immerhin stimmten sie dem Beitritt in eine Voltigiergruppe zu. Es folgte langjähriger Reitunterricht auf einem Ponyhof in Havixbeck. Während meiner Ausbildung ruhte das Hobby. Danach quälte ich mich einmal in der Woche mit Abteilungsreiten in einem klassischen Reitstall. Viel gelernt habe ich dort leider nicht. Durch Zufall wurde ich durch ein Schild auf das Westernreiten aufmerksam und probierte dieses kurzerhand aus.

Meine erste Westernreitstunde hatte ich auf Gina und meine Begeisterung kannte keine Grenzen. Zwei Monate später hatte ich eine Reitbeteiligung und nach einem Jahr ein eigenes Pferd- Danny.

 Danny ist auch im Gelände ein absolutes Verlasspferd

Die Entscheidung, ein Pferd zu kaufen, habe ich nicht bereut. Es machte viel Spaß zu merken, wie die Ausbildung des Pferdes und auch das eigene reiterliche Können voranschreiten. Ich liebe Ausritte, aber auch das Training auf dem Platz kommt nicht zu kurz.

Nach 17 gemeinsamen Reitjahren hat mich die Diagnose dass Danny nicht mehr geritten werden kann hart getroffen. Aber es taten sich unverhofft neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit dem Pferd auf. Die Bodenarbeit lockt mit vielen neuen Übungen, Freiarbeit und Spaziergänge runden das Programm ab. Ich hoffe auf eine noch lange gemeinsame Zeit.

Ende 2016 habe ich Scotty – einen dreijährigen Appaloosa - gekauft.  Nach einem dreiviertel Jahr musste ich mir schweren Herzens eingestehen, dass wir nicht zueinander passen. Scotty hat inzwischen eine gute neue Besitzerin.

Nun wusste ich, wie schwer es ist, ein neues Pferd auszusuchen. Von Danny war ich total verwöhnt und mit Scotty ist es schief gegangen. Mit diesen Erfahrungen im Hinterkopf ist nach mehreren Besuchen die Entscheidung auf Connor - einen 8 jährigen Quarter Wallach - gefallen.

Ich habe die Hoffnung, dass er sich zu einem echten Kumpel entwickeln wird und wir gemeinsam durch Wälder und Felder streifen können.

Durch mein Hobby habe ich viele Menschen kennen gelernt, die Freude und Sorgen im Bezug auf die Pferde teilen und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Hieraus haben sich einige gute Freundschaften entwickelt.

Wünsche für die Zukunft...?

Vor allem wünsche ich mir gesunde Pferde und weiterhin viel Spaß.

Danny in Aktion

Und dann träume ich noch von einem korrekt gerittenen Galoppwechsel( Conner kann das und wird mir das beibringen) und dem Galopp mit dem eigenen Pferd durchs Wattenmeer. Mit Danny hat das leider nicht mehr geklappt aber ich hoffe dass dieser Traum irgendwann mit Conner in Erfüllung geht.

Connor ist Anfang 2018 zu uns gekommen. Nachdem er mit seiner Vorbesetzerin sehr viel auf Turnieren und Veranstaltungen unterwegs war, lernt er nun, was es heißt, ein vielseitig ausgebildetes Freizeitpferd zu sein. Als Schulpferd wird er in die Fußstapfen von Danny treten.

Hier die Antworten auf die „Standard-Fragen“ zu Connor.

„Oh, ist der klein, wächst der noch und wie alt ist er?“
=> Ja, er ist klein, was man jedoch nicht merkt, wenn man ihn reitet. In die Höhe wachsen wird er definitiv nicht mehr. Er ist 2010 geboren und somit ausgewachsen.
„Der sieht ja aus wie Danny.“
=> Ja, auf den ersten Blick ähneln sich Conner und Danny vom Aussehen schon. Es sind beides Dunkelfüchse mit breiter Blesse. Connor hat im Gegensatz zu Danny aber keine Abzeichen an den Beinen. Eigentlich sollte Sabines zweites Pferd keine Ähnlichkeit mit Danny haben. Das hat nicht so richtig geklappt und dass es wieder ein Dunkelfuchs geworden ist, liegt nicht daran, dass die Besitzerin so auf dieses Farbe steht.

 

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